§ 1 Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen Forschungskreis Alchemie. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach erfolgter Eintragung führt er den Namen „Forschungskreis Alchemie e.V.“

2. Er hat seinen Sitz in Helsa.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Zwecke des Vereins sind

a) die Erforschung und Förderung von Alchemie und Spagyrik

b) die Aufarbeitung ihrer Grundlagen in ganzheitlicher Sichtweise insbesondere aus den Bereichen Geschichte, Philosophie, Psychologie, Laborpraxis und Heilkunde.

c) die selbstlose Verbreitung dieses Wissens und die Vernetzung von verschiedenen Arbeitsgruppen.

2. Der Verein ist bei der Verfolgung dieser Ziele in keiner Weise weltanschaulich, politisch oder konfessionell gebunden. Grundprinzip ist der freie Austausch von Wissen und Meinungen ohne Gewinn- und Machtstreben.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

4. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Mittel verwirklicht:

a) die Durchführung von öffentlichen Vorträgen, Seminaren und Kongressen,

b) den Austausch von Forschungs- und Arbeitsergebnissen,

c) die Herausgabe einer Zeitschrift und den Nachdruck nicht durch Copyright geschützter Publikationen,

d) den Unterhalt einer Bibliothek.

5. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unangemessen hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

2. Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für die Ziele des Vereins erworben haben, können durch Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder besitzen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind von der Zahlung von Beiträgen befreit.

3. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, der schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären ist, durch Erlöschen des Vereins, oder durch Ausschluß aus dem Verein.

4. Der Ausschluß aus dem Verein ist möglich,

a) falls das Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Zahlung des Beitrags um mehr als ein Jahr im Rückstand ist.

b) bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzungsziele oder gegen die in § 4 genannten Pflichten der Mitglieder.

5. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet der Anspruchs des Vereins auf rückwirkende noch offene Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen oder Spenden ist ausgeschlossen.

6. Bei Ausscheiden sowie bei Auflösung oder beim Erlöschen des Vereins dürfen nicht mehr als die eingezahlten Kapitalanteile oder der gemeine Wert der geleisteten Sacheinlagen zurückerstattet werden.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Alle Mitglieder haben das Recht, alle vom Vorstand versandten Informationen inklusive einer Vereinszeitschrift zu erhalten.

2. Sie sind berechtigt, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Anträge zur Mitgliederversammlung können auch schriftlich in Abwesenheit vorgebracht werden.

3. Die Mitglieder üben ihre Ämter als Ehrenämter ohne Erstattung für ihre geleistete Arbeitszeit aus. Sie erhalten keine Gewinnanteile oder andere Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Ersatzansprüche bestehen nur für tatsächlich entstandene Ausgaben.

4. Eine Erwähnung des Vereinsnamens in privaten und werblichen Schriftstücken bedarf der Zustimmung des Vorstands. Diese kann widerrufen werden.

5. Die Mitglieder sind verpflichtet,

a) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,

b) ihren Mitgliedsbeitrag rechtzeitig zu entrichten.

§ 5 Beiträge und Kosten

1. Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

2. Die Beiträge sind bis zum 31. Januar des Kalenderjahres zu entrichten. Der Jahresbeitrag ist auch dann in voller Höhe fällig, wenn das Mitglied während des Jahres eintritt, austritt oder ausgeschlossen wird.

3. Die Zahlung der Beiträge schließt den Unkostenbeitrag für die Vereinszeitschrift "Hermes" ein. Bei Mehrfach-Mitgliedschaft innerhalb einer Familie oder Lebensgemeinschaft kann der Beitrag um die jeweilige Abonnementsgebühr verringert werden.

§ 6 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern. Er wird von der Mitgliederversammlung aus der Mitte der Vereinsmitglieder jeweils für einen Zeitraum von drei Jahren gewählt. Sie bleiben jedoch auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig.

2. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Schriftführer sowie zwei Beisitzern.

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem ersten und dem zweiten Vorsitzenden, davon ist jeder einzeln vertretungsberechtigt.

3. Aufgaben des Vorstands sind vor allem

a) Planung und Durchführung der in § 2,1 genannten Veranstaltungen

b) Herausgabe der Vereinszeitschrift und anderer Publikationen

c) Weitergabe der Arbeitsergebnisse an die Öffentlichkeit

d) Verwaltung des Vereinsvermögens

4. Der Vorstand vertritt den Verein in allen Angelegenheiten. Bei Rechtsgeschäften, die der Vorstand im Namen des Vereins vornimmt, haften dessen Mitglieder nur mit dem Vereinsvermögen.

5. Falls die Beschlüsse des Vorstands auf dem Weg über Fernsprechmedien zustande kommen, bedürfen sie der schriftlichen Bestätigung.

6. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der regulären Amtszeit aus dem Vorstand aus, so kann der restliche Vorstand eine Ergänzungswahl vornehmen. Diese bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung. Im Falle des Ausscheidens aus dem Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 7 Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen durch schriftliche Einladung bzw. durch Bekanntgabe in der Vereinszeitschrift Hermes unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Sie ist beschlußfähig, wenn mindestens sieben Mitglieder anwesend sind.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von mindestens einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Nennung von Zweck und Gründen einzuberufen.

3. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind vor allem:

a) die Wahl des Vorstands

b) die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Kassen- und Buchführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

c) die Entgegennahme der Jahres- und Kassenberichte des Vorstands, des Prüfungsberichts der Kassenprüfer und die Erteilung der Entlastung.

d) die Beschlußfassung über Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins sowie alle anderen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben.

3. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten oder zweiten Vorsitzenden oder bei Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied, geleitet. Falls der Vorstand geschlossen zurückgetreten ist, wählt sie einen Versammlungsleiter aus ihrer Mitte.

4. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit das Gesetz oder die Satzung keine andere Mehrheit vorsieht. Satzungsänderungen bedürfen der Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

5. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 8 Auflösung, Vermögensanfall

1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der erschienenen Mitglieder für die Auflösung stimmen müssen. Die Mitgliederversammlung hat zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren zu bestimmen.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Zustimmung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Helsa, den 20. Februar 1994, mit Korrekturen vom 5. Mai 1994


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